Die ersten 6 Jahre des Lebens sind in der Entwicklung eines Kindes sehr wichtig – in dieser Zeit werden die größten Lernfortschritte gemacht. Hier setzt das Musizieren für Mutter und Kind an.

Los geht’s ab dem 18. Monat, und Sie – Mutter – Vater – Opa – Oma machen mit! Sie begleiten Ihr Kind im Unterricht und Sie begleiten Ihr Kind in seiner häuslichen Umwelt beim Singen und in seiner rhythmischen Bewegung. Erst wenn das Kleinkind aktives Musizieren in seiner häuslichen Umwelt erlebt, wird es selbst auch musizieren wollen und Freude am gemeinsamen Musizieren entfalten. Wenn Sie als Eltern vorsingen, so ist dies für Ihr Kind der stärkste Anreiz zum eigenen Singen. Je früher das Kind an die Musik herangeführt wird, um so nachhaltiger wird es gelingen, die von der Natur gegebenen Veranlagungen zu wecken und zu entwickeln.

Von vielen Erwachsenen ist immer wieder zu hören: „Ich bin unmusikalisch, ich kann nicht singen...“, wahrscheinlich ein Vorurteil, weil früher, aus welchen Gründen auch immer, die Chance nicht gegeben war, das Interesse für die Musik zu wecken und musikalisches Talent zu fördern. Nutzen Sie also die Chance, gemeinsam mit Ihrem Kind zu singen, Musik zu erleben und zu erfahren.

Unterrichtsschwerpunkte

Bewegung ist die Grundlage kindlichen Lernens. Empfindungen für den stetigen Puls im Musikstück sind der Ausgangspunkt für das gemeinsame Musizieren. Beim Kniereiten beispielsweise spürt das Kind im ganzen Körper den Puls in Verbindung mit dem Rhythmus der Sprache.

Finger- und andere Spiele zur Körpererfahrung helfen dem Kind, seinen eigenen Körper besser kennen zu lernen, und die feinmotorischen Bewegungen zu schulen. Möglichkeiten, den ganzen Körper zu bewegen, sind für das wachsende Kind sehr wichtig. Die Lieder und Spiele zur Fortbewegung und Raumorientierung sind genau darauf abgestimmt.

   
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